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1123 - 1500     

Stadtgründung und Sitz der Lebuser

Bischöfe

Zeitleiste

1500 -  1740     

Stadtentwicklung, Reformation,

30 jähriger Krieg

1740 – 1815     

Friedrich der Große, Binnenkolonisation, Befreiungskriege

1816 – 1900    

Ulanen und Industrialisierung

1900 – 1933     

Vor und nach dem 1. Weltkrieg

Weimarer Republik

1933 – 1945     

Nationalsozialismus und II. Weltkrieg

1945 – 1949     

Nachkriegszeit und Sowjetische Besatzungszone

1970– 1987     

Vom Rathauskeller bis zum Stahlkordwerk

1987 – 1990     

Politische und gesellschaftliche Wende Beitritt zur BRD

1990 – heute

Umfassende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens

1950 – 1969     

DDR, Wiederaufbau der Stadt, Industrieentwicklung

1506

Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) gegründet. Erster Kanzler ist der Bischof zu Lebus Dietrich von Bülow.


1511

Ein Neubau des Rathauses mit Gerichtslaube unter Einbeziehung älterer Bausubstanz und vorerst ohne Turm entsteht.

Gestiftet wird der Bau vom Bischof Dietrich von Bülow.

Grundsätzlich besteht das Rathaus in der damaligen Form noch heute.


1517

Zu Weihnachten Stiftung des Sakramensthäuschen durch Bischof Dietrich von Bülow


1523

Aufruhr in Fürstenwalde unter Führung von Bürgermeister Claus Berndt Discher. Mutmaßlich zur Durchsetzung der Reformation gegen die Herrschaft der Bischöfe


1528

Nickel v. Minckwitz auf Sonnenwalde (Lausitz), ein Anhänger Luthers, überfällt Fürstenwalde, um wegen einer Fehde den Bischof Georg von Blumenthal gefangen zu nehmen. Vorhaben gelingt nicht, daraufhin wird die Stadt geplündert


1536

Erste Ratsverfassung


1539

Reformation wird in der Mark Brandenburg eingeführt


1544 - 1552

Simon Musäus ist erster evangelischer Prediger und geistlicher Inspektor in der Stadt. Evangelische Gottesdienste werden in der Heiliggeistkirche (wahrscheinlich in der heutigen Reinheimer Str.) abgehalten.


1555

Kurprinz Joachim Friedrich wird als 9-jähriger zum Bischof von Lebus gewählt. (Beginn der schleichenden Säkularisierung)


Am Sonntag nach Ostern 1556

Erster evangelischer Gottesdienst im Dom unter Teilnahme des Kurfürsten Joachim II.  Hektor, Johann von Küstrin und Kurprinz Johann Georg


1576

Domkirche wird bei großem Stadtbrand beschädigt und bis 1585 wiederhergestellt.


1588

Erste Kammerschleuse wird auf Anweisung des Kurfürsten Johann Georg bei Fürstenwalde gebaut. Herstellung der Schiffbarkeit auf der Spree oberhalb Fürstenwaldes.

Errichtung der Frankfurter Ablage (Niederlage) am Kersdorfer See.


1598

Säkularisierung abgeschlossen, Joachim Friedrich wird Kurfürst.


1598

Große Pestepidemie in Fürstenwalde. Es sterben ca. 1000 Menschen, die Hälfte der Einwohner der Stadt


1613

Die Universität Viadrina wird nach Fürstenwalde verlegt.


1618-1648

Der Dreißigjährige Krieg verwüstet und entvölkert die Mark Brandenburg


1622

Stadt erhält kurfürstliche Konzession zur Münzprägung. Die ersten Münzen (Kipperpfennige) wurden jedoch bereits 1621 geschlagen.


1624

Rathausturm am alten Rathaus wird angebaut


1625

Die Universität Viadrina wird erneut nach Fürstenwalde verlegt.


1631

Gustav Adolf von Schweden rastet in Fürstenwalde. Er speist für 154 Taler und 12 Groschen. Dieses Geld hat er vorher bei den Fürstenwaldern requiriert.

Am Haus in der heutigen Mühlenstraße, dem früheren Gasthof "Drei Kronen", verweist eine Gedenktafel darauf. Im Bild das frühere Original, welches im Museum zu sehen ist.


1633

Truppen Wallensteins brandschatzten die Stadt.


1633

Mit Einzug von Truppen unter Oberst Volkmann beginnt die Geschichte der Garnisonstadt Fürstenwalde


1662-1669

Bau und Einweihung des Friedrich-Wilhelm-Kanals und damit erstmals ein durchgehender Wasseweg von Berlin bis zur Oder über Fürstenwalde.


1656

Die Pest ist in Frankfurt (Oder). Die Viadrina wird deshalb nach Fürstenwalde verlegt.


1659

Alle Spreemühlen und das Hospital an der Spree brennen ab. Die Mühlen werden bis 1661 wieder aufgebaut.


1679

Bürgermeister Jacob Lotichius veröffentlicht erste Chronik von Fürstenwalde


1685

Das Edikt von Potsdam, auch Potsdamer Toleranzedikt genannt, wird vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg erlassen. Die Hugenotten wandern nach Preußen ein, auch nach Fürstenwalde.


1687

Fürstenwalde erhält eine Schwadron des Elitecorps „Grand Musketiers“ als Garnison (Hugenotten)


1699 - 1700

Bau des Jagdschlosses unter Kurfürst Friedrich III., später König Friedrich I. In Preußen


1711

Eröffnung der Postlinie Berlin – Fürstenwalde – Frankfurt (Oder), Poststation in Fürstenwalde


1724

Eröffnung der ersten öffentlichen Schule in Fürstenwalde, spätere Schulstraße.

Seit 1717 besteht Schulpflicht in Preußen


1725

Letzte bekannte öffentliche Hinrichtung am Galgenberg (nahe „Fürstenwalder Hof“) vorgenommen durch den Scharfrichter Johann Christoph Untermann.

Die Magd Margarete Lumpe hatte wegen einer goldenen Kappe ihre Herrin Elisabeth Hurte erschlagen.


1730

Turm der Domkirche stürzt ein. 1757 wird Wiederaufbau beendet.


1732

Zweite Kammerschleuse an der Spree in Fürstenwalde wird gebaut


1733

Einteilung Preußens in Kantone (Bezirke) zur Erfassung der Dienstpflichtigen (Kantonsreglement 1734)

Beginn des Kreises Lebus


31.05.1740

Regierungsantritt Friedrich II., ab 1772 König von Preußen. Aufgeklärter und absolutistischer Herrscher.

Vergrößert Preußen durch Kriege, fördert die Besiedlung des Landes sowie Wirtschaft und Gewerbe.

Stirbt am 17.08.1786


1500 - 1740


Stadtentwicklung,Reformation, 30 jähriger Krieg