Impressum

Home Zeittafel Übersicht Ehrenbürger Töchter und Söhne mit der Stadt verbunden Rauensche Ziegelei Übersichtskarte

1123 - 1500     

Stadtgründung und Sitz der Lebuser

Bischöfe

Zeitleiste

1500 -  1740     

Stadtentwicklung, Reformation,

30 jähriger Krieg

1740 – 1815     

Friedrich der Große, Binnenkolonisation, Befreiungskriege

1816 – 1900    

Ulanen und Industrialisierung

1900 – 1933     

Vor und nach dem 1. Weltkrieg

Weimarer Republik

1933 – 1945     

Nationalsozialismus und II. Weltkrieg

1945 – 1949     

Nachkriegszeit und Sowjetische Besatzungszone

1970– 1987     

Vom Rathauskeller bis zum Stahlkordwerk

1987 – 1990     

Politische und gesellschaftliche Wende Beitritt zur BRD

1990 – heute

Umfassende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens

1950 – 1969     

DDR, Wiederaufbau der Stadt, Industrieentwicklung

30. Januar 1933

Hitler wird zum Reichkanzler ernannt. Beginn der Nazidiktatur in Deutschland.


15.05.1933

Bücherverbrennung auf dem großen Exerzierplatz Lindenstraße in Fürstenwalde  


Juni 1933

Antifaschisten aus Fürstenwalde und Umgebung werden in das KZ Sonnenburg verschleppt.


17. Nov. 1933

Verhöre und Folterungen von Antifaschisten im Anbau des "Fürstenwalder Hof"


1934

Errichtung und Einweihung des Lagers für die RAD-Abteilung 4/83 (Flugplatz 1. WK -  Steinhöfeler Chaussee)


16.03.1935

Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entgegen den Bestimmungen des Versailler Vertrages.

Neuer Wasserturm übergeben (Baubeginn 1930)


1937

Pintsch-Hafen wird in Betrieb genommen


1937

Rolandstatue in SA-Uniform wird am Rathausneubau aufgestellt.


27.10.1937   

Kasernenneubau in Braunsdorfer Straße wird vom Kavallerieregiment Nr. 9 bezogen.


23.11.1937   .

Pionierlehr- u. Versuchsbataillon Nr. 2 belegt Kasernen in der (Neuen) Gartenstraße.


17.12.1937   

Autobahn Berliner Ring - Frankfurt/Oder fertiggestellt


09.11.1938

„Reichspogromnacht“

Synagoge in Frankfurter Straße wird in Brand gesetzt und brennt aus. Jüdischer Friedhof Frankfurter/Ecke Grünstr.  wird verwüstet, jüdische Geschäfte werden demoliert. Es gibt Verhaftungen jüdischer Bürger und Deportationen in das KZ Sachsenhausen.


01.09.1939   

Beginn des 2. Weltkrieges durch Überfall auf Polen

Auflösung Kavallerieregiment 9 (Inkraftsetzen der Kriegsgliederung der Wehrmacht)


1940

Deutsche Kabelwerk AG (DEKA) beginnt Versuchsproduktion von Reifen in Ketschendorf bei Fürstenwalde. Die dafür notwendigen Hallen wurden ab 1937 errichtet.

Bereits 1922 wurde in Berlin die DEKA Pneumatik von den DeKaWe unabhängig.1936 setzte DEKA Pneumatik als erster Reifenhersteller Synthesekautschuk BUNA ein.


19.09.1941  

Juden müssen den „Davidstern“ tragen.


1943-1945

Mit Auslagerung des SS-Führungshauptamtes aus Berlin nach Saarow wird am Fuße der Rauener Berge ein Außenlager des KZ Sachsenhausen errichtet. Häftlinge müssen die spätere Nachrichtenzentrale (Tarnname Fuchsbau) bauen und arbeiten auch auf Baustellen in Saarow, Kolpin, Storkow und Spreenhagen.


1944

Pintsch-Werke beschäftigen 3000 "Fremdarbeiter" und 400 Kriegsgefangene. Durch Organisation Todt erfolgt die Errichtung eines Barackenlagers (südlich derHegel/ Ecke Trebuser Straße - später Umsiedler/Heimkehrerlager).


24.09.1944   

Formierung des Volkssturms auf Grundlage des Führererlaß. Alle 16-60-jährigen Männer werden zum Volkssturm eingezogen. Die Ausbildung erfolgte in der Mars-la-Tour-Kaserne (Carlshöhe in Rauen).


16.04.1945

Wochen zuvor wurde u.a. Fürstenwalde/Spree zur befestigten Ortschaft im 3. Hauptverteidigungsstreifen vor Berlin erklärt. Dazu waren Straßensperren und Schützengräben zu errichten. Mit dem Sturm auf die Seelower Höhen durch die Rote Armee begann die Schlacht um Berlin (größte Schlacht des 2. Weltkrieges auf deutschem Boden). Durch Bombenangriffe wurden Gebäude beschädigt und zerstört. Am Bahnhof wurde ein Munitionszug getroffen. Durch die Explosionen waren in einem daneben abgestellten Transportzug viele Tote und Verletzte zu beklagen, viele Gebäude, auch die Katholische Kirche am Seilerplatz wurden stark beschädigt. Der Dom bekam nicht nur Bombentreffer ab, sondern auch ein Artilleriegeschoß von deutschen Truppen auf der Südseite. Das Gestühl begann zu brennen, 2 Tage später stürzt die Turmhaube ein. Der Dom wird ein Opfer der Flammen. Um das Vordringen sowjetischer Truppen aufzuhalten, wird die Innenstadt angezündet (Viertel Mühlenstraße, Tuchmacherstraße, Müncheberger Straße, Frankfurter Straße) und die Spreebrücke gesprengt. Zuvor wird die Stadt evakuiert, nur etwa 2000 Personen bleiben zurück.


22.04.1945

Truppen der Roten Armee nehmen die Stadt ein.


08.05.1945  

Unterzeichnung der Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Deutschlands in Berlin-Karlshorst

1933 - 1945


Nationalsozialismus und II. Weltkrieg