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1123 - 1500     

Stadtgründung und Sitz der Lebuser

Bischöfe

Zeitleiste

1500 -  1740     

Stadtentwicklung, Reformation,

30 jähriger Krieg

1740 – 1815     

Friedrich der Große, Binnenkolonisation, Befreiungskriege

1816 – 1900    

Ulanen und Industrialisierung

1900 – 1933     

Vor und nach dem 1. Weltkrieg

Weimarer Republik

1933 – 1945     

Nationalsozialismus und II. Weltkrieg

1945 – 1949     

Nachkriegszeit und Sowjetische Besatzungszone

1970– 1987     

Vom Rathauskeller bis zum Stahlkordwerk

1987 – 1990     

Politische und gesellschaftliche Wende Beitritt zur BRD

1990 – heute

Umfassende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens

1950 – 1969     

DDR, Wiederaufbau der Stadt, Industrieentwicklung

Ende April 1945

Bei Fürstenwalde in der Reifenwerksiedlung wird das Internierungslager (NKWD-Speziallager Nr. 5, Ketschendorf) errichtet.

Reiterkaserne Braunsdorfer Straße (heute Rudolf-Breitscheid-Str.) wird bis März 1946 als Kriegsgefangenenlager genutzt.


Mai 1945    

Sowjetische. Kommandantur bestimmt Wilhelm Zernicke (KPD) als ersten Bürgermeister.


29.05.1945

Direktive des Hauptquartiers der sowjetischen Streitkräfte zur Bildung der Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland (GSBT)


30.07.1945.

Einwohner sind zurückgekehrt, Fürstenwalde zählt 23157 Einwohner. Hölzerne Behelfsbrücke über die Schleuse durch Rote Armee errichtet. Eisenbahngleis Richtung Berlin ist auf Breitspur umgenagelt, Enttrümmerung der Innenstadt.


Sommer 1945

Der Kirchenälteste Konrad Bölckow beginnt zunächst allein die gewaltigen Schuttberge in der Domruine abzutragen.

Gottesdienste finden statt, Chormusik hält wieder ihren Einzug in ein Gebäude ohne Dach, mit zerstörten Wänden, zerstörtem Altar und verbrannter Orgel.

Es finden sich schon zu diesem Zeitpunkt Menschen, die sagen: „Diesen Dom bauen wir wieder auf.“


01.10.945

Unterrichtsbeginn an 3 Schulen


07.02.1946

Gaswerk an der Spree wieder in Betrieb


18.03.1946

SMAD (Sowjet. Militäradministration) verfügt nach Übergabe in deutsche Verwaltung in Ketschendorf bei Fürstenwalde den Wiederaufbau der DEKA-Pneumatik (nach Eingemeindung Ketschendorfs - ReifenwerkFürstenwalde).


13.05.1946    

Umsiedleramt verfügt die Errichtung eines Vertriebenlagers In Fürstenwalde (Heimkehrerlager) an der Trebuser/Ecke Hegelstraße).


01.06.1946    

 „Märkische Volkasstimme“ mit Lokalteil Fürstenwalde erscheint. Ab Juli 1947 erscheint das „Fürstenwalder Nachrichtenblatt“ als erste regionale Zeitung.


 27.06.1946    

Vertriebenenlager ist bezugsfertig für ca. 2000 Personen, ausbaufähig bis 4000 Personen.


August 1946

Arbeitsaufnahme im Nährmittelwerk (Haferflocken und Hafermehl)


September 1946

Enteignung Pintsch-Werke und deren Demontage


20.10.1946    

Erste Wahlen zu Land- und Kreistagen nach dem Krieg, Wahl einer Stadtverordnetenversammlung


25.02.1947  

Internierungslager (NKWD-Speziallager Nr. 5, Ketschendorf) wird aufgelöst. Von den ca 10.000 Gefangenen starben etwa die Hälfte in diesen 2 Jahren des Bestehens.


 22.10.1947    

Pintsch KG Fürstenwalde wird als VEB Industriewerke Fürstenwalde wieder aufgebaut.


07.12.1947

Eröffnung der Kreisvolkshochschule. Erste Lehrgänge beginnen am 10.01.1950


Mai 1948

Fa. Gebr. Kunz (Werkzeug- und Maschinenbau) und Fa. Haas & Co. (Maschinenreparaturen) werden dem VEB Industriewerke Fürstenwalde angegliedert.


 01.02.1949   

Industriewerk Fürstenwalde eröffnet Schuhreparaturwerkstatt für eigene Belegschaft.


07.10.1949

Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)

1945 - 1949


Nachkriegszeitund Sowjetische Besatzungszone