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1123 - 1500     

Stadtgründung und Sitz der Lebuser

Bischöfe

Zeitleiste

1500 -  1740     

Stadtentwicklung, Reformation,

30 jähriger Krieg

1740 – 1815     

Friedrich der Große, Binnenkolonisation, Befreiungskriege

1816 – 1900    

Ulanen und Industrialisierung

1900 – 1933     

Vor und nach dem 1. Weltkrieg

Weimarer Republik

1933 – 1945     

Nationalsozialismus und II. Weltkrieg

1945 – 1949     

Nachkriegszeit und Sowjetische Besatzungszone

1970– 1987     

Vom Rathauskeller bis zum Stahlkordwerk

1987 – 1990     

Politische und gesellschaftliche Wende Beitritt zur BRD

1990 – heute

Umfassende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens

1950 – 1969     

DDR, Wiederaufbau der Stadt, Industrieentwicklung

03.10.1990   

Um 00:00 Uhr tritt die Deutsche Demokratische Republik (DDR) der Bundesrepublik Deutschland bei.

Dadurch änderten sich für die Menschen des Beitrittsgebietes, die Rahmenbedingungen in allen erdenklichen Bereichen des Lebens grundlegend und nachhaltig.


1990 bis ca. 1995

Umstellung der Fürstenwalder Betriebe auf marktwirtschaftliche Bedingungen, verbunden mit Entlassungen, hoher Arbeitslosigkeit und tief greifenden Umstrukturierungen. Es gelingt, die wichtigsten Betriebe der Stadt zu erhalten und unter den neuen Bedingungen weiterzuführen. Dazu gehören das Reifenwerk Pneumant, der Chemie- und Tankanlagenbau Gaselan, die Gießerei Duktil, die Farbenfabrik Lithopone, Betriebsteile des Bau- und Montagekombinats Ost, Statron, ein Betrieb der Elektrotechnik und andere.


03.10.1990   

Die Bundeswehr übernimmt das Kommando über die Nationale Volksarmee.   Nach mehreren Umstrukturierungen werden die Kasernenanlagen

„Fuchsbau“  (Luftverteidigungssektor 5, Radarführungskommando 3, SAR-Leitstelle, Fernmeldesektor 141) und „Kiesweg“ (Fla-Raketenabteilung westlich Rauensche Ziegelei) abgewickelt und stillgelegt.


Ab 1990

Umschulungs- und Fortbildungsoffensive zur beruflichen Neuorientierung freigesetzter Arbeitskräfte und zur Anpassung an die neuen Arbeitsbedingungen. Zeitweise sind bis zu zehn private Bildungsträger vorwiegend im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit in Fürstenwalde tätig.


01.09-1990

Der Bereich „Arbeitstherapie“ in den „Samariter-Anstalten“ wird staatlich anerkannte   Werkstatt für Behinderte (Christophorus-Werkstätten). Einweihung der neu errichteten Christophorus-Werkstätten (Tränkeweg) am 11.09.1993


15.12.1990   

Eröffnung des elektrischen Zugbetriebes Fürstenwalde/Spree – Frankfurt(Oder)


Dez. 1990

Die umgebildete staatlich anerkannte ev. Fachschule für Heilerziehungspflege wird eingerichtet. Ab 1Dez. 1991 werden auch Heilpädagogen ausgebildet. (ab 1992 trägt sie den Namen „Korczak-Schule“)


01.01.1991    

Neue Kfz.-Kennzeichen werden ausgegeben

FW    Fürstenwalde/Spree

BSK  Beeskow

EH    Eisenhüttenstadt

Nach Kreisgebietsreform einheitlich LOS . Ab 2017 sind wieder wieder die alten Kennzeichen möglich.


01.07.1991

Gründung der „Werkstatt für Behinderte“ als gGmbH (Ehrenfried-Jopp-Str.)   

1994 Umbenennung in „format gGmBH – anerkannte Werkstatt für Behinderte“ Sie geht aus dem geschützten Arbeitsbereich des VEB Statron hervor.


Aug. 1991

Gründung des katholischen Schulzentrums „Berhardinum“ (Trebuser Str.)   (1993 Erweiterung mit Grundschule, 1996 Neubau Gymnasium und Oberschule   2001 Sporthalle)


01.08 1991

Gründung des Oberstufenzentrums Palmnicken (OSZ Palmnicken) aus der ehemaligen Agraringenieurschule für Melioration und Pflanzenzucht.


07.11.1991

Eintragung des Wirtschaftsförderungsvereins Fürstenwalde (WfV) in das Vereins-   Register (hat in den Folgejahren fast 100 Mitglieder). Bedeutung als Mittler zwischen   Politik und regionaler Wirtschaft.


1991/92

Umzug der OSE AG (Oder-Spree-Energieversorgung AG) von Frankfurt (Oder) nach Fürstenwalde. Erster Sitz eines Konzerns in Fürstenwalde. Heute E.DIS AG


1992  

Städtepartnerschaft mit Choszczno (früher Arnswalde), Republik Polen


1993

Erneute Kreisgebietsreform. Aus den Kreisen Fürstenwalde/Spree, Beeskow und Eisenhüttenstadt wird Landkreis Oder-Spree. Fürstenwalde verliert Kreisstadtstatus und Sitz des Landratsamtes an Beeskow.


1993  

DRK übernimmt Altenpflegeheim in Frankfurter Straße und errichtet nach Umbau   Wohnhaus für Senioren „Betreutes Wohnen“


29.05.1994    

Eröffnung der RegionalExpreßlinie Berlin - Frankfurt (Oder), RE 1


Juni 1994

Die letzten Truppen der Bundeswehr und der Westgruppe der Streitkräfte (Sowjetarmee) verlassen Fürstenwalde und Umgebung. Damit endet die über 360jährige Garnisonsgeschichte der Stadt. Alle früheren Militärflächen wurden in den Folgejahren nach umfangreichen Konversionsmaßnahmen renaturiert bzw. anderen Zwecken zugeführt.


31.10.1995

Feierliche Einweihung des Fürstenwalder Dom St. Marien Nach dem Wiederaufbau und umfangreicher Rekonstruktion. Mit Unterstützung durch Spenden der Fürstenwalder Bürger wurde am 31.10.2005 die neue Orgel geweiht.   

Seit 2013 führt Fürstenwalde/Spree den Beinamen „Domstadt“


1995

Beginn der Tätigkeit der privaten Rahnschulen. Heute betreibt die Rahn Education eine Fachoberschule  und eine Grundschule in Fürstenwalde.


1996

Verabschiedung des ersten Flächennutzungsplanes der Stadt durch die Stadtverordnetenversammlung. Entscheidung, keine Gewerbeflächen auf „grüner Wiese“ zu schaffen, sondern vorhandene Konversions-, Industrie- und andere Flächen zu nutzen.


Herbst 1997  

letztes Teilstück der früheren Kreisbahn Fürstenwalde-Beeskow wird stillgelegt. Nach Rekonstruktion spätere Wiederinbetriebnahme Fürstenwalde/Spree – Bad Saarow (später bis Klinikum Bad Saarow)


12.10.1997

Der 100 millionste Pneumantreifen wird im zur Pneumant Reifen GmbH Fürstenwalde gehörenden Werk in Riesa produziert.


20. Dezember 1997

Eröffnung Spaß- und Freizeitbad „schwapp“ (nach komplexem Umbau der früheren „Spree-Schwimmhalle“), Entwicklung eines Sport- und Freizeitgebietes mit Bowling-Center und Tennis-Halle. Umbenennung der Straße „Daheim“ in „Große Freizeit“ (19.11.1998) Später Erweiterung mit Skater-Anlage und Minigolfanlage


12.03.1998

Die Samariteranstalten feiern Einweihung des Altenpflegewohnheim Katharina von Bora an der August.Bebel-Straße.


25.07.1999

Eröffnung des „Haus Brandenburg“ unter Teilnahme des damaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe. Heutiger Träger ist die „Stiftung Brandenburg


2000

Östliche Umgehungsstraße (B 168) mit 2. Spreebrücke wird eingeweiht. Diese Baumaßnahme war bereits seit 1912 in der Planung der Stadt, konnte aber durch die verschiedensten Wirren der Geschichte nicht vorher umgesetzt werden.


Um 2001

Krankenhaus Fürstenwalde wird geschlossen Aus der Poliklinik entwickelt sich das Ärztehaus Nord.


2003

Freundschaftsvertrag mit Cestas (Frankreich), Partnerstadt von Reinheim


2003

Eröffnung des umgebauten „Hauses Martha“ als Neue Unterrichtsstätte der Burgdorfschule an den Samariteranstalten. Die Burgdorfschule ist Schule für geistig behinderte Kinder, überregionale Beratungsstelle des Landes Brandenburg für sehgeschädigte Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung sowie die Schule, die deutschlandweit die meisten Schülerinnen und Schüler mit diagnostizierter Autismus-Spektrum-Störung beschult.



10.01.2014   

Unterzeichnung einer Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Sulechow (früher Züllichau).


November 2014

Nach 4jähriger Rekonstuktion wird das „Alte Rathaus“„ übergeben.   

(Brauerei-Museum und private Brauerei im Keller, Festsaal im Erdgeschoß.   Kunstgalerie im Obergeschoß, Standesamt und Trauzimmer im Dachgeschoß)  

1990 - heute

Umfassende Veränderungen in allen Bereichen des Lebens